MORITZ MÜLLER-CREPON

in der

ADAC FORMEL 4 MEISTERSCHAFT


NÄCHSTE DATEN: 



22. bis 24. Juli 2016

Fünfter Lauf ADAC Formel 4 auf dem Red Bull Ring (Österreich)





NEWS

Moritz Müller-Crepon: Rückblick zur Saison-Halbzeit


An den bisherigen vier der insgesamt acht Rennwochenenden gingen 41 Fahrer aus 17 Nationen an den Start, davon vier aus der Schweiz. Einer von ihnen ist das junge Nachwuchstalent Moritz Müller-Crepon aus Luzern. Nach der Hälfte der ADAC Formel-4-Saison 2016 wirft der Van Amersfoort-Pilot einen Blick zurück und nach vorn.

 

„Zurückschauend muss ich gestehen, dass ich viele meiner Ziele für die erste Saisonhälfte nicht erreicht habe. Und das obwohl ich das erste Rennen in Oschersleben mit einem beeindrucken fünften Platz beendete. Im Moment durchleben wir eine schwierige Zeit“, erklärte Moritz.

Und er erlebte in der Tat herausfordernde Rennen, in fünf von insgesamt zwölf Läufen sah er nicht einmal die Zielflagge.

©Johann van de Kerkhof
©Johann van de Kerkhof

„Hochs und Tiefs gehören im Motorsport nun mal dazu und sind eben leider auch ein Teil meiner Saison – obwohl dies schon mein zweites Jahr in der Formel 4 ist“, sagte der 19-Jährige.

 

Der Tiefpunkt war eindeutig das Rennwochenende am Lausitzring „als ich zwei Mal abgeschossen wurde. Das war wirklich schade, denn bis dahin lief das Wochenende wirklich gut. Hinzu kommt noch mein Fehlstart im ersten Rennen. Ein weiterer Tiefpunkt war das zweite Rennen in Oschersleben, wo ich als Elfter knapp die Punkteränge verfehlte. Aber all das ist eben Teil der Lernkurve.“

 

Moritz betont, dass besonders schwierige Wochenenden den Charakter formen. „Ich als Fahrer lerne jedes Wochenende etwas Neues. Positiv ist vor allem die Hilfe von Van Amersfoort Racing, die mich dabei unterstützen ein besserer Fahrer zu werden. Ich habe sämtliche Situationen gemeinsam mit dem Team analysiert. Nun weiß ich, was ich besser machen kann. Ich motiviere mich, in dem ich nicht aufgebe, weiter hart arbeite und nach vorne schaue.”

Moritz geht motiviert in die zweite Saisonhälfte
Moritz geht motiviert in die zweite Saisonhälfte

Eine positive Einstellung ist besonders wichtig, um sich wieder zurück zu kämpfen. „Der Schlüssel für ein gutes Rennwochenende ist das Qualifying. Bei den eng zusammenliegenden Rundenzeiten kommt es darauf an, eine gute Runde zusammen zu bekommen, denn jeder noch so kleine Fehler kann einen weit zurückwerfen. Aber das gefällt mir, denn somit kommt es auf mich als Fahrer an, ich mache den Unterschied.“

 

„Deshalb sind Strecken wie Spa, Mugello und Zandvoort besonders aufregend. Sie sind anspruchsvoll aufgrund der hohen Geschwindigkeit, aber auch wegen der Technik. Das sind richtige Fahrer-Strecken“, fügte er hinzu.

 

Gemeinsam mit Van Amersfoort Racing baut Moritz darauf, dass es ab dem kommenden Rennwochenende am Red Bull Ring in Österreich nach vorne geht. „Mein Ziel ist es, meinen Rhythmus wiederzufinden und wieder zu punkten. Die Testfahrten verliefen positiv, ich fühle mich gut vorbereitet“, meinte er. Der Startschuss ins erste der beiden Auslandswochenenden der deutschen ADAC Formel 4 fällt am 22. Juli 2016 um 08.30 Uhr.