MORITZ MÜLLER-CREPON

in der

ADAC FORMEL 4 MEISTERSCHAFT


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03. bis 05. Juni 2016

Dritter Lauf ADAC Formel 4 Lausitzring





NEWS

Der Sachsenring wurde ein Wochenende zum Vergessen für Moritz Müller-Crepon


Rund 12.000 Zuschauer zog es bei schönstem Sonnenschein an den 3,645 km langen Sachsenring. Für Moritz Müller-Crepon entwickelte sich das Wochenende jedoch alles andere als „sonnig.“ Ein unverschuldeter Ausfall im zweiten Rennen sowie ein weiterer Zwischenfall in Rennen 3 verwandelten den zweiten Lauf der ADAC Formel 4 Meisterschaft für Moritz Müller-Crepon in ein Wochenende zum Vergessen.

 

Qualifikation und Rennen 1

Moritz Müller-Crepon erreichte in seiner Gruppe den neunten Platz und startete von Position 17. „In einem konkurrenzfähigen Feld wie dem der Formel 4, war bereits der Positionskampf im Qualifying hart. Da ich von Position 17 losfuhr, wusste ich, dass es schwierig wird“, meinte der 19-Jährige.

©Karl Senti (www.slickklick.com)
©Karl Senti (www.slickklick.com)

Und das bekam schon nach dem Ausgehen der Startampel beim ersten Rennen bei der Zufahrt auf die erste Kurve zu spüren. „Man muss eine Entscheidung treffen, aber dieses Mal war es eben nicht die Richtige“, erklärte Moritz, der zwei Positionen verlor. Im chaotischen Rennverlauf kämpfte sich der Van Amersfoort-Pilot wieder auf Rang 17 zurück und hätte gerne eine Aufholjagd gestartet. „Doch das war heute eben das Maximum“, so Müller-Crepon. Hinzu kamen zwei Safety-Car-Phasen, in denen überholen nicht erlaubt ist. Durch den Ausfall von Philip Hamprecht (RS Competition) gewann Müller-Crepon eine weitere Position und beendete das Rennen hinter dem Safety Car auf Platz 16.

 

Rennen 2

Auch beim zweiten Rennen startete Moritz Müller-Crepon von Position 17. Und es erwischte ihn schon beim Start: Zwei Mitstreiter keilten das Rennauto mit der Nummer 25 in ihrer Mitte ein. Obwohl es zunächst so aussah, als wären alle drei unbeschädigt durch die erste Kurve gekommen, wurde der Frontflügel von Müller-Crepon beschädigt. „Ich musste daraufhin an die Box fahren, um den Frontflügel wechseln zu lassen“, sagte er. Auch auf der Strecke kam es zu weiteren Unfällen, so dass das Safety Car erneut das Formel-4-Feld anführte. Nach dem Boxenstopp kam Müller-Crepon als 29. zurück auf die Strecke. Nach dem Restart bewies der Pilot aus Rain jedoch, dass ihn die Geschehnisse unbeeindruckt liessen. Bis zur erneuten Safety-Car-Phase, hatte Müller-Crepon acht Plätze gewonnen und lag an Position 21. Dabei fuhr er dieselbe Pace wie die Top Zehn.

©Johann van de Kerkhof (www.johann-photography.com)
©Johann van de Kerkhof (www.johann-photography.com)

Beim erneuten Restart, mit sechs verbleibenden Rennminuten, erwischte es ihn allerdings: Zwei Piloten des Teams Timo Scheider trafen auf Müller-Crepon. Im Livestream war der Ausritt ins Kies Ausgangs der ersten Kurve zu sehen. Die Aufhängung vorne rechts brach und zwang Moritz, das Rennen frühzeitig zu beenden.

 

Rennen 3

Das Ergebnis des ersten Rennens ergab ebenfalls die Startposition des dritten Rennens. Somit ging Müller-Crepon von Startplatz 16 aus in den letzten Lauf am Sachsenring.

 

Nach dem frühzeitigen Ausfall im zweiten Rennen, war Müller-Crepon besonders motiviert und unterstrich dies, indem er nach der ersten Runde bereits fünf Mitstreiter überholt hatte. Auf Platz elf lagen Punkte in Reichweite, Pace und Abstimmung des Autos, alles stimmte Doch ein Vorfall mit Felipe Drugovich (Neuhauser Racing) machte all diese Hoffnungen zunichte: Drugovich fuhr Müller-Crepon von hinten in das Auto und schlitzte ihm den Reifen auf. Der Van Amersfoort-Pilot schaffte es zwar zurück an die Box, verlor aber wertvolle Zeit. Der 19-Jährige nahm das Rennen auf Rang 31 wieder auf. Der Rennverlauf wurde abermals durch häufige Safety-Car-Phasen geprägt. Somit belegte Müller-Crepon am Ende Platz 26.

 

Moritz Müller-Crepon: „Ich war mittendrin im Feld und dort passieren eben häufiger Unfälle. Das Glück war an diesem Wochenende einfach nicht auf meiner Seite. So ist es im Rennsport. Nun gilt es das Rennwochenende abzuhaken und nach vorne zu schauen.“

 

In der Meisterschaftswertung belegt Moritz Müller-Crepon mit zehn Punkten Rang 13.

 

Bis zum dritten Lauf der ADAC Formel 4 vom 3. Juni bis 5. Juni auf dem Lausitzring, gibt es eine 30-tägige Pause. „Während dieser Pause ist es besonders wichtig fokussiert zu bleiben. Deshalb absolviere ich mein Training in den Niederlanden, um mich auf das Rennen am Lausitzring vorzubereiten. Denn dort ist es mein Ziel, in allen drei Rennen zu punkten“, so Müller-Crepon.

 

Das Wochenende in der Niederlausitz soll ein Motorsport Festival werden. Denn die Zuschauer erwartet neben der ADAC Formel 4 wie gewohnt das ADAC GT Masters und als besonderes Highlight die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters.)

 

Links

 

tunerportal.de: "Moritz Müller-Crepon: 2. Rennwochenende der ADAC Formel 4 2016 – Sachsenring"